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Der geistliche Impuls für den Monat Mai von Harald Schlegel, Pastor im Christlichen Zentrum in Pfullingen.

 Liebe CZeit. -Leser,

 

"Der Mai ist gekommen..." der Wonnmonat beginnt.

Warum "Wonnemonat"? Nun, der Mai ist seit alters her als Wonne-, Liebes-, Blumen- und Frühlingsmonat bekannt. Er ist aber auch Hochzeits- und meist Pfingstmonat, in dem die Kirche "Geburtstag" hat. Karl der Große führte im 8. Jh. den Namen (altdeutsch: Wunnimanoth) ein, der auf die warmen Temperaturen und die wiedererwachte Vegetation hinweist.

Doch was bedeutet eigentlich das Wort "Wonne", das man im heutigen Sprachgebrauch fast gar nicht mehr benutzt?

Laut Duden: Ein hoher Grad der Beglückung, des Vergnügens, der Freude.

Ein anderes Lexikon erklärt die Wonne mit: Ein Zustand, in dem man große Freude und Wohlbehagen empfindet.

Und noch eine Erklärung: Wonne wird verbunden mit Glücksgefühl, Hochgefühl, Genuss, Zufriedenheit.

Deshalb bezeichnet man wohl auch ein Kleinkind, gut genährt und fröhlich lachend, einen "Wonneproppen".

Manchmal gebraucht man dieses Wort, um ein Gefühl zum Ausdruck zu bringen:

"Es ist eine wahre Wonne, ihr beim Tanzen zuzusehen."

"Diesem Geiger zuzuhören ist eine Wonne."

"Die Kinder stapfen mit Wonne durch den Matsch."

Wonne ist hier gleichzusetzen mit einem großen Vergnügen.

Auch manch alter Liederdichter hat sich der wonne bedient:

"Die güldne Sonne, voll Freud und Wonne" (Paul Gerhard)

"Jesu meiner Seelen Wonne", (J.S. Bach)

"Welche Freude, welche Wonne, Jesu kam, das Heil ist nah..." (Volksweise)

Ein kleiner Tipp am Rande sei folgendes Zitat: Mache die Arbeit zur Lust, so wird die Ruhe zur Wonne.

Dumm nur, dass die Wonne oft sehr schnell wieder von Sorgen und Lasten abgelöst wird. (Vor allem nach einem erholsamen Urlaub.)

Aber ich kann Euch trösten: Es kommt eine Zeit, da werden wir vor lauter Wonne jauchzen und jubeln!

Der Prophet Jesaja weist an mehreren Stellen auf das zukünftige Friedensreich Gottes hin. Unter anderem heißt es da: Und die Erlösten des Herrn werden wiederkehren und gen Zion kommen mit Jauchzen. Ewige Freude wird über ihrem Haupte sein, Wonne und Freude werden sie erlangen; aber Kummer und Seufzen werden entfliehen! (Jes. 35,10)

Also, - das Beste kommt noch und diese Wonne hält ewig an!

 

Herzlichst,

Harald Schlegel

 

 

 

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