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Der geistliche Impuls für den Monat Juni von Heinz Mast, Ältester im Christlichen Zentrum in Reutlingen.

 


Herr, welche unermessliche Vielfalt zeigen deine Werke! Sie alle sind Zeugen deiner Weisheit, die ganze Erde ist voll von deinen Geschöpfen. Psalm 104, 24 (HFA)

Der nun hinter uns liegende Wonnemonat Mai, sowei der beginnende Monat Juni, faszinieren mich in ihrer Schönheit immer wieder ganz besonders. Vor allem die Vielfalt der Blumen und Pflanzen, die blühenden Bäume, das frische Grün auf den Wiesen und in den Wäldern bringen mich zum Staunen. Es stellt sich das Empfinden ein, gar nicht damit fertig werden, alles zu sehen und zu bewundern. Auch der Blick von einem Berg - selbst wenn es nur der Georgenberg ist - von dem man in große Weite über das Land schauen kann, ist überwältigend und lässt etwas von der Größe Gottes sichtbar werden. 

Dankbarkeit erfüllt mich, in der von Gott so schön geschaffenen Welt leben zu dürfen. Bei aller Faszination drängt sich aber auch ins Bewusstsein, dass es ganz anders sein kann, dass es auch Not, Elend, Verwüstung durch Naturkatastrophen gibt, unlängst in Nepal. Das Mitfühlen und Denken an die betroffenen Menschen wirft Fragen auf, macht die Dankbarkeit aber umso größer.

Die Wiesen in ihrer großartigen Vielfalt mit all den verschiedenen Blumen und Gräsern, sind für mich ein Gleichnis für die Vielfalt Gottes, Gott hat nicht nur in der Natur eine große Vielfalt geschaffen, sondern auch in seiner Gemeinde durch das Zusammenstellen vieler Menschen mit ihren besondernen Eigenarten, ihren individuellen Geschichten, ihren Stärken und Schwächen. Mit unseren unterschiedlichen Persönlichkeiten sind wir durch den Glauben an Jesus miteinander verbunden. So sehen wir auch auf der "Gemeindewiese" eine bunte Vielfalt, die trotz der vielen sehr verschidenene Charaktereigenschaften ein schönes Feld ergeben. 

Wir kommen von Pfingsten her, wo Gott seinen Geist ausgegossen hat, ein Geist der Einheit stiftet, aber die Vielfalt wahrt. Wenn wir verstehen, wie sinnvoll und von Gott gewollt Vielfalt ist, werden wir entdecken, welch einen Reichtum er in seine Gemeinde hineingelegt hat. Lasst uns diese Schönheit und Gottes Vielfalt in der Natur wie auch in der Gemeinde genießen, dabei aber nicht vergessen, dass es auch andere Zeiten gibt, in denen man von dem zehrt, was man an Schönem erlebt und gesehen hat. Auch in der Natur gibt es nicht nur Frühlings- und Sommermonate, sondern auch die Jahreszeiten, in denen man voller Hoffnung darauf wartet, dass es zu einem späteren Zeitpunkt wieder blühen wird. 

 

Mit herzlichen Grüßen 

Heinz

                          

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