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Der geistliche Impuls für den Monat Dezember von Harald Schlegel, Pastor im Christlichen Zentrum in Pfullingen.

 

Liebe Geschwister, liebe Freunde und Gäste,

Wieviel ist schon über Weihnachten gesagt und geschrieben worden. In meinen bis jetzt 35 Dienstjahren habe ich bestimmt schon jeden Winkel der Weihnachtsbotschaft ausgeleuchtet. Schließlich erwarten die geneigten Gottesdienstbesucher ja nicht die Wiederholung der Predigt vom letzten Jahr. Aber egal, wie wir es drehen und wenden; der Kern der Botschaft lautet immer: Christus der Retter ist da!

Es ist schon erstaunlich, wie sehr man in Deutschland inzwischen diese Mitte an den Rand gedrängt hat: Weihnachtsmärkte, Weihnachtskonzerte, Weihnachtsessen, Weihnachtsbräuche, Weihnachtsgeschenke usw., stehen im Vordergrund.

Doch ER ist der Mittelpunkt. ER ist da! Nimmt das überhaupt noch jemand wahr?

„Euch ist heute der Heiland (Retter) geboren“! So verkündigen es die Engel den Hirten. Was für eine dramatische Botschaft. Denn nur Verlorene brauchen einen Retter. Also: ER für EUCH.

„Als die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn“, Galater 4,4. Da steckt also ein Plan dahinter. Gott plante die Rettung der Menschen durch seinen Sohn.

„Christi erschienen, uns zu versühnen – freue, freue dich, o Christenheit“, so singen wir es in dem alten Weihnachtslied.

Johannes drückte es so aus: „Das Licht scheint in der Finsternis“ – es durchbricht die Dunkelheit unseres Seins.

Ist es da noch wichtig, ob es zu Weihnachten Gänsebraten oder Bratwürste mit Kartoffelsalat, oder was auch immer zu essen gibt? Ist es da noch wichtig, ob der Weihnachtsbaum eine Douglasie oder Nordmann-Tanne ist? Ist es da noch wichtig, ob ich möglichst viele Geschenke bekomme? Weit mehr als die Hälfte der Menschheit kennt solch Bräuche gar nicht. Das ist auch nicht tragisch. Viel schlimmer ist es, dass die Menschen die Botschaft von Weihnachten nicht kennen.

Es ist nicht mein Weihnachten mit meinen Wünschen, sondern SEIN Weihnachten. Er kam zu uns. Er kam in unser Leben, zu den Gefangenen, zu den Einsamen, zu den Verfolgten, zu den Entrechteten, zu den Verlorenen, zu den Hoffnungslosen, zu den Sündern, - zu dir und mir.

Was macht also wirklich Weihnachten aus?
Antwort: Wenn ER und ICH zusammenfinden.

In diesem Sinne wünsche ich allen eine gesegnete Advents-und Weihnachtszeit.

Harald Schlegel
(CZ-Pfullingen)

                                                                                                                                                                                            

 

 

 

 

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