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Der geistliche Impuls für den Monat Mai von Heinz Mast, Ältester im Christlichen Zentrum in Reutlingen.

 

Erstaunen und Verwunderung waren die Merkmale, die nach der Auferstehung Jesu das Pfingstfest in Jerusalem gekennzeichnet haben. Erstaunen über das, was die anwesenden Menschen als Feuerzungen auf den Jüngern wahrgenommen haben und Verwunderung über die Auswirkungen, die sich in vielen Sprachen und kraftvoller Predigt geäußert haben. Es gab einen deutlichen Unterschied zwischen „vorher“ und „nachher“, mutlose Jünger wurden zu kraftvollen Menschen, Traurigkeit verwandelte sich in Freude, eine kleine Schar wurde zu einer großen Gemeinde – genannt „Christen“.

Wenn wir in diesem Monat Pfingsten feiern, denken wir in besonderer Weise daran, wie die Kraft des Heiligen Geistes damals gewirkt hat und wünschen uns das für unsere Gemeinde in gleicher Weise.

Im Refrain eines guten alten Pfingstjubel-Liedes wurde das häufig zum Ausdruck gebracht:

 

„Die Kraft, die Kraft des Heilgen Geistes Kraft, ist stets dieselbe noch, ist stets dieselbe noch, die Kraft, die Kraft, des Heilgen Geistes Kraft, sie nimmt von uns Besitz.“

 

Es geht dabei nicht um das Wunder der sichtbaren Feuerzungen auf unseren Häuptern, sondern um die verändernde Kraft des Heiligen Geistes, die vor allem nachhaltig wirkt.

 

…. und sie wurden alle voll des Heiligen Geistes und redeten das Wort Gottes mit Freudigkeit.

 Apostelgeschichte 4,31

 

Es ist der Glaube an diese besondere Kraft des Heiligen Geistes, die uns ausrüstet und es möglich macht, die Früchte des Geistes in uns zu sehen. Insbesondere ist die Freude grundlegend, von der wir empfinden, dass sie nicht aus uns selbst kommt, sondern ein Geschenk Gottes ist, das wir durch den Heiligen Geist empfangen dürfen. Diese Freude und die Kraft des Geistes wirken sich in unserem Alltag aus und können von unserer Umwelt wahrgenommen werden.

Auch wenn wir Pfingsten heute vielleicht nicht mehr so spektakulär erleben wie die Menschen in Jerusalem, glauben und wissen wir, dass die Kraft die gleiche ist und sie in ihren Auswirkungen genauso erlebt werden kann wie damals.

Wie die Erlösung am Kreuz von Karfreitag und die Macht der Auferstehung von Ostern uns täglich begleiten, so ist auch die Kraft von Pfingsten jeden Tag für uns da und nicht auf das Pfingstfest begrenzt.

 

Ich wünsche uns allen, dass wir Gottes Kraft in einer selbstverständlichen Weise erleben und sie Teil unseres Alltags ist, die andere Menschen fragend macht:

„Woher kommt diese Kraft?“

 

Mit herzlichen Grüßen

Heinz                                                                                                                                                  

 

 

 

 

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