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Der geistliche Impuls für den Monat Oktober von Klaus Henning, Ältester im Christlichen Zentrum in Reutlingen.

 

Saat und Frucht

 

Einiges jedoch fiel auf guten Boden und brachte Frucht.

(Matthäus 13,8a)

 

Jesus selbst erklärt uns dieses Gleichnis aus der Landwirtschaft: Der Samen ist die Botschaft vom Himmelreich, die wir Menschen hören, und ein Teil der Saat fällt auf „guten Boden“ d. h. offene Herzen und bringt Frucht.

 

Zeuge von Saat und Frucht durfte ich auf meiner ersten Indien- Reise zusammen mit Dirk Glaser (Leiter des Arbeitsbereichs „Weltmission“ der VMeC) in diesem Jahr sein. Vor mehr als 35 Jahren wurde die Saat u. a. von Gottlob Ling (damals Leiter der VMeC) und dem Evangelisten Erich Theiss gelegt. Die damalige Kontaktperson in Indien – Pastor Henry Joseph – ist inzwischen 93 Jahre alt. Wir durften ihm auf unserer Auslandsreise begegnen.

 

Wie sieht die Frucht dieser Saat aus?

Entstanden ist die dynamische Gemeindebewegung „Maranatha Ministries“ mit aktuell 1800 Haupt- und Zweiggemeinden, die heute von seinem Sohn Charles Finney Joseph geleitet wird. „Church Planting“ ist das große Anliegen – Menschen zu Jesus führen: Jede Hauptgemeinde gründet jährlich eine neue Zweiggemeinde – aktuell 450 Neugründungen im Jahr. Neue Gebetszellen mit Leitern, Taufen und Pastoren aus der eigenen Bibelschule kommen jährlich dazu.

Dann kam es zu einer Begegnung mit Pastor George in Ooty einem herrlichen Bergort in 2250 m Höhe – die „Königin der Berge“. Vor mehr als 30 Jahren gründete Pastor George dort ein Kinderheim. Vor 23 Jahren fand der Umzug und der Kauf des heutigen Gebäudes statt – mehr als die Hälfte der Kaufsumme kam damals von der Volksmission entschiedener Christen. In großen Buchstaben steht VOLKS MISSION auf dem Gebäude – wir haben nicht schlecht gestaunt. Tief bewegt hat uns die Begegnung mit den „Ehemaligen“ aus dem Kinderheim: Familienväter, Pastoren, gestandene Männer sind daraus hervorgegangen.

Das Leitungsteam vom Cajak hat entschieden, für die Schuluniformen der Kinder im Kinderheim zu sammeln – auch ein Same, der ausgestreut wird.

 

 Was mir während unserer Reise zu dem göttlichen Prinzip von Saat und Frucht wichtig wurde:

  • Wertschätzung und Erkennen unserer Eltern im Glauben
  • Offene Herzen für den Samen
  • Selbst Samen ausstreuen

 

Es muss nicht immer gleich eine Gemeindegründung oder ein Kinderheim sein. Es sind die vielen Samen und Früchte, die durch Beziehungen entstehen.

 

So sind Saat, Frucht und Ernte ein Grundgesetz des geistlichen Wirkens. Mit Erntedank am 2. Oktober 2016 machen wir uns dies auch in der Gemeinde bewusst.

Es ist schön und wertvoll, in dieses geistliche Wirken eingebunden zu sein und so die Beziehung zu ihm ausleben – dank unserem Herrn.

 

Mit herzlichen Segenswünschen

Klaus Henning

                                                                                                                                           

 

 

 

 

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