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Der geistliche Impuls für den Monat September 2017 von Klaus Henning (Ältester des Christlichen Zentrums Reutlingen)

 

Emmaus Erfahrung heute

 Doch es war, als würden ihnen die Augen zugehalten: Sie erkannten ihn nicht.

(Lukas 24,16)

 

Lukas berichtet wie zwei Jünger auf dem Weg nach Emmaus waren und die Geschehnisse um Jesus (noch) nicht richtig einordnen konnten, obwohl Jesus mit ihnen war.

In Lukas 24, 30 + 31 wird berichtet wie und wann ihnen die Augen geöffnet wurden: „Als er dann mit ihnen am Tisch saß, nahm er das Brot, dankte Gott dafür, brach es in Stücke und gab es ihnen. Da wurden ihnen die Augen geöffnet, und sie erkannten ihn. Doch im selben Augenblick verschwand er; sie sahen ihn nicht mehr.“ Ein Geheimnis des Glaubens.

 

Nun aber zu meinem persönlichen Emmaus Erlebnis auf einer anderen Ebene.

Dirk Glaser (Verantwortlicher für die Weltmission in der VM) und ich nahmen am 28. und 29. März 2017 in Beit el Wadi (Ägypten) an einer Missionskonferenz teil. Veranstaltet von der Kasr el Dobara Church in Kairo, angeblich die größte evangelikale Gemeinde im Nahen Osten.

 

Der sogenannte „arabische Frühling“ im Jahr 2011 hat die Länder in Nordafrika und im Nahen Osten aus einer äußeren Ordnung und Stabilität in Chaos gestürzt. Ein Grund warum Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Europa kommen und wir dadurch sehr, sehr herausgefordert sind. Dazu unsere geistliche Situation: Erweckung findet in anderen Ländern außerhalb Europas statt. Mit unserem materiellen Wohlstand und der äußeren Sicherheit sind unsere Türen verschlossen. Ein Wirken Gottes findet bei uns im großen Rahmen nicht mehr statt.

 

Unsere Geschwister in Ägypten haben auf der Konferenz berichtet, wie sie über viele Jahre für die Bekehrung von Moslems gebetet und gefastet haben. Über eine lange, lange Zeit fanden keine nennenswerten Bekehrungen oder gar Aufbrüche statt. Der Islam schien unbezwingbar als eine in sich abgeschlossene Festung. Im Jahr 2010 erhielten die Geschwister eine erste Zusage, dass eine Veränderung statt finden wird. Die totale Veränderung hat das Jahr 2011 mit dem arabischen Frühling gebracht: in den islamischen Ländern fanden und finden große Erschütterungen statt. Plötzlich steht Europa im Zentrum: Menschen aus islamischen Ländern verlassen ihre Heimat. Sie fliehen und kommen nach Europa. Die politische Revolution hat sich in eine religiöse Revolution gewandelt. Unsere Geschwister berichten, wie erstmalig auch eine natürliche Offenheit zum Christentum statt findet. Gott verändert die Geschichte – es ist mehr als eine Erweckung!

Für uns auf den Punkt gebracht sagt Jesus in Joh. 4,35b “Blickt euch einmal um und seht euch die Felder an. Sie sind reif für die Ernte“ oder das bekannte Jesus Wort aus Matth. 9,37 „Die Ernte ist groß, doch es sind zu wenig Arbeiter da.“

 

Übrigens: Nach ihrer Rückkehr aus Ägypten haben mir Geschwister Heinzmann berichtet, dass sich die christlichen Gemeinden nur noch in ihren Kirchen versammeln dürfen. Aktuell ist es nicht mehr möglich eine solche Missionskonferenz durchzuführen.

 

Mit nachdenklichen Grüßen

Klaus Henning

 

 


 

 

 

 

 

 

                                                                                                                                           

 

 

 

 

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