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Der geistliche Impuls für den Monat November 2018 von Daniel Soldner (Pastor im Christlichen Zentrum Reutlingen)

                                                               

Was Gott beeindruckt, sind nicht Geschwindigkeit und Pferdestärken noch beeindrucken ihn die Anstrengungen und Muskeln eines Mannes. Der Herr hat Gefallen an denen, die ihm mit Ehrfurcht begegnen, an Menschen, die voller Zuversicht auf seine Gnade harren und von seiner liebevollen Zuwendung alles erwarten. (nach Psalm 147,10+11)

 

Wir Deutschen bauen die besten Autos (jawohl! laughing), sind mit unserem Fleiß und unserer Gewissenhaftigkeit in vielen Bereichen der Technik führend; wir leisten Erstaunliches in Wissenschaft und Forschung. Dafür bewundert uns ein großer Teil der Welt, und viele Menschen sehen in Deutschland geradezu ein Musterbeispiel, wenn es um Ernsthaftigkeit, Einsatzbereitschaft und Disziplin geht.

Wir alle profitieren davon – sei es in Form technischer Errungenschaften, einem gut funktionierenden Staatsapparat oder behördlicher Korrektheit – alles Dinge, für die wir sehr, sehr dankbar sein können, die unser Leben erleichtern und um die uns viele Menschen beneiden.

Es gibt eine Kehrseite dessen, und die liegt meinem Empfinden nach in einer Art „Leistungsorientierung“. Wir sind es oft gewohnt, Ziele, die wir uns stecken, aus eigener Kraft zu erreichen. Stellen sich uns Probleme in den Weg, krempeln wir die Ärmel hoch und packen es an. Ohne dass wir uns dessen bewusst sind, verherrlichen wir oft genug menschliche Kraft und Anstrengung. Wir erwarten manchmal, dass wir Schwierigkeiten mit genügend Fleiß, Eifer und Disziplin schon meistern können. Und oft genug raten wir auch anderen, sie sollen einfach mal „die Zähne zusammenbeißen“ und sich ein bisschen anstrengen.

Damit niemand mich falsch versteht: Fleiß, Eifer und (Selbst-)Disziplin sind wichtige Tugenden – auch im Leben eines Christen! Und oft ist es einfach wichtig, „die Zähne zusammenzubeißen“ und nicht danach zu fragen, ob ich jetzt wirklich Lust zu etwas habe oder nicht.

Trotzdem sind menschlicher Fleiß, Eifer und unsere Disziplin nicht v.a. die Dinge, die Gott beeindrucken und sein Herz erreichen.

Die Verse aus Psalm 147 zeigen, woran er vor allem Gefallen hat: an Menschen, die Gott voller Ehrfurcht begegnen und von seiner Gnade alles erwarten.

Gott sucht Menschen, die in jeder Lebenssituation, gerade auch in Schwierigkeiten, zuerst nach ihm und seiner liebevollen Zuwendung fragen. Er freut sich über Menschen, die ihren Blick angesichts jeder Herausforderung auf ihn richten und mit einem kindlich-glaubenden Herzen erwarten, dass Gott in seiner Gnade einen vollkommen guten Weg und eine Antwort hat.

Deshalb schreibt der Apostel Paulus an die Gemeinde in Korinth (2. Korinther 9,8):

Gott hat die Macht, euch mit all seiner Gnade zu überschütten, damit ihr in jeder Hinsicht und zu jeder Zeit alles habt, was ihr zum Leben braucht, und damit ihr sogar noch auf die verschiedenste Weise Gutes tun könnt.

Offensichtlich hat Gott in seiner Gnade für jeden von uns in jeder Situation alles, was wir zur Bewältigung unseres Lebens brauchen – und sogar noch weit darüber hinaus mehr, damit wir auch noch anderen Menschen um uns herum Gutes tun können.

Deshalb sucht er Menschen, die von ihm und seiner liebevollen Zuwendung alles erwarten. Lasst uns Menschen sein, die mit dieser Haltung sein Herz berühren und seine Gnade erfahren.

Herzlichst, Euer

 

Daniel

 


 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

                                                                                                                                           

 

 

 

 

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