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Der geistliche Impuls für den Monat September 2019 von Heinz Mast (Ältester im Christlichen Zentrum Reutlingen)

                                                               

Wir wollen also voll Zuversicht vor den Thron unseres gnädigen Gottes treten, damit er uns sein Erbarmen schenkt und uns seine Gnade erfahren lässt und wir zur rechten Zeit die Hilfe bekommen, die wir brauchen.

Hebräer 4,16

 

Manchmal stelle ich mir die Frage: Was wäre, wenn es keine Gnade gäbe und wir nicht aus der Gnade Gottes heraus leben könnten?  Es fällt gar nicht so leicht, sich auszumalen, was das bedeuten würde. In der Vorstellung entsteht dann eher ein düsteres Szenario, ohne Erbarmen und ohne Hilfe, wenn wir uns auf das obige Wort aus dem Hebräerbrief beziehen.

Wie schön ist es, dass in der Bibel sehr häufig von Gnade die Rede ist. Schon viele Predigten haben wir im Laufe der Zeit zu diesem Thema gehört, und trotzdem fällt es manchen Menschen schwer, es letztlich zu erfassen. Aber die Gnade Gottes ist das, was uns in unserem Leben als Christen am meisten ermutigen und begeistern kann.

Gnade ist der Ausdruck der Liebe Gottes zu uns. Wir leben von seiner Gnade, weil er mit gnädigen Augen auf uns schaut. Alles, was wir sind, sind wir aus Gnade, und bei allem, was auf uns zukommt, brauchen wir in erster Linie seine Gnade und nicht unsere Leistung oder unseren Verdienst. Es ist sein Geschenk an uns. Unverdiente Geschenke bereiten uns enorm viel Freude. Genauso ist es mit Geschenken, die Gott uns macht, und das allergrößte Geschenk ist seine Gnade und die Gewissheit, dass wir zur rechten Zeit die Hilfe bekommen, die wir brauchen.

Weil wir seine Gnade erleben durften und täglich erleben dürfen, sind wir aufgerufen, selbst gnädig zu sein, einen Lebensstil der Gnade aus Überzeugung zu leben und anderen mit der Liebe zu begegnen, mit der wir von Gott geliebt sind.

Wenn im September das neue Schuljahr beginnt, das erste Ausbildungsjahr startet oder die Kindergartenzeit anfängt, so wollen wir besonders für unsere Kinder und Jugendlichen beten, dass dieses Geschenk der Gnade Gottes eine Grunderfahrung in ihrem Leben ist, ihnen in reichem Maß gegeben wird und sie schon von Kindheit an Spuren der Gnade legen dürfen.

Jedem persönlich wünsche ich, dass der Dank für dieses überwältigende Geschenk der Gnade ein Wesensmerkmal ist und dass wir als ganze Gemeinde unseren Weg in Abhängigkeit von der Gnade Gottes gehen und uns alle täglich seiner Gnade anvertrauen dürfen.

Schließen möchte ich mit dem Segenswunsch aus 2. Korinther 13,13:

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen.

 

Mit herzlichen Grüßen

Heinz Mast

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

                                                                                                                                           

 

 

 

 

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